Ich hatte in meinem Urlaub das Vergnügen eine Canon EOS 40D auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Canon EOS 40D gehört zwar schon zum älteren Kaliber. Denn der Nachfolger die EOS 50D ist ja schon lange erhältlich und Gerütchten zu folge ist die Canon EOS 60D schon in den Startlöcher, aber dazu in einem anderen Post mehr.
Die Canon EOS 40D besitzt folgende Eigenschaften:
- 10,1 Megapixel
- APSC-Sensor mit 1,6 fachen Brennweitenverlängerung
- CMOS-Typ
- 3,0 Zoll LCD mit LiveView funktion
- Magnesiumgehäuse
- 6,5 Bilder/sekunde
Die Haptik:

Die EOS 40D liegt super in der Hand. Das Material macht einen sehr wertigen Eindruck.
Die Gummigriffe sind sehr rutschfest und lassen die Kamera immer sicher in der Hand halten. Das Magnesiumgehäuse verträgt auch mal einen kleinen Dotzer, diese sollten aber nicht zu Gewohnheit werden.
Wiederholt muss ich sagen, dass die Verabeitung gegenüber einer Canon EOS 450 D um einiges besser ist.
Auch die Eingänge für Fernauslöser, Blitzanlage, oder AV-Ausgang, sind gut mit kleinen “Gumminippeln” vor Staub geschützt. Diese “Nippel” wie ich sie nenne, laiern auch nach mehrmaligen öffnen und schließen nicht aus.
Die Technik:
Die 10,2 Megapixel der 40D reichen locker für normale Vergrößerungen bis 60×90 cm oder für Ausschnittsvergrößerungen. Das Bildrauschen ist bei niedrigen ISO-Werten richtig gut. Man sieht eigentlich kaum ein Korn. Bei ISO 800 fängt ein leichtes Rauschen an. Bei Hi-ISO sieht man schon ein Bildrauschen, was aber noch vertretbar ist. Die Serienbildfunktion ist außerordentlich schnell. Da kann man sich drauf verlassen. Gerade für actionreiche Aufnahmen ist die 40D ideal.


Das verwendete Objektiv ist das Canon EF 70-200 2,8 L IS USM. Ein wunderbares Objektiv!
Die Usability:
Die Benutzbarkeit der Canon EOS 40D ist Spiegelreflexkamera und Canon typisch.

Die Knöpfe und die Einstellungen sind an der Stelle wo sie auch bei der 30 D waren. Der Fotograf hat den direkten zugriff auf alle wichtigen Einstellungen, wie z.B. ISO, AF-Messfelder, Belichtungsmessung und Serienbildmouds. Das bedeutet für Fotografen sie müssen nicht lange durch das Menü “zappen” bis der richtige Punkt gefunden ist, denn dann ist meistens das passende Motiv weg.
Das Kameramenü hat ein Update erhalten.
Welches auf den ersten Blick sehr unübersichtlich ist, aber auf den zweiten sehr einfach und durchdacht.
Zum Live-View kennt Ihr meine Meinung. Das ist bei der 40D kaum zu benutzen. Ich habe es benutzt um das Bild auszurichten, hierbei waren einblendbaren Gitterlinien sehr hilfreich.
Fazit:

Die Canon EOS 40D ist eine semiprofessionelle digitale Spiegelrefelxkamera, die fast allen meinen Ansprüchen gerecht geworden ist. Hier und da musste ich ich kurz im neuen Menü suchen, aber nach einer Weile fand ich mich super zurecht und war begeistert.
Die Bildqualität ist sehr gut. Auch wie oben schon geschrieben sind Poster und Vergrößerungen kein Problem für diese Kamera.
Ich kann die Kamera uneingeschränkt weiterempfehlen.